KASKADENFERMENTATION

by Dr. Niedermaier

Was ist Fermentation?

Bereits 5000 Jahre vor Christi Geburt nutzten Menschen in Babylon die Kunst der Fermentation, um Lebensmittel länger haltbar zu machen und zu konservieren.

Unter Fermentation wird die Stoffumwandlung organischer Stoffe durch Bakterien, Pilz- oder Zellkulturen bezeichnet. Das bekannteste fermentierte Lebensmittel ist wohl das Sauerkraut.

Um ein Lebensmittel zu fermentieren führt man Früchten, Nüssen und Gemüse natürliche Mikroorganismen wie Hefe oder Bakterien zu. Dann wird das Lebensmittel luftdicht gelagert. Während der Lagerung verändern und veredeln die zugegeben Fermentkulturen die Beschaffenheit der ursprünglichen Lebensmittel und die Wirkungen der pflanzlichen Bestandteile werden potenziert.

Kohlenhydrate werden zu Milchsäure mit konservierenden Eigenschaften umgewandelt. Der pH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu, in dem sich Verderbnis Erreger nicht ansiedeln können. In fermentierter Form sind die wertvollen Inhaltsstoffe für uns Menschen bestens bioverfügbar, das heißt, sie können leicht über Mund-, Magen- und Darmschleimhaut aufgenommen werden.

Fermentierte Lebensmittel gelten als besonders gut für die Gesundheit. Die Komponenten der Fermentkulturen und die rechtsdrehende Milchsäure schaffen ein ausgewogenes Milieu in den Verdauungsorganen und unterstützen die Darmflora.

Während die Menschen sich vor Jahrtausenden fast ausschließlich von fermentierten Lebensmitteln ernährten, ist dieses Aufschlussverfahren in der heutigen Zeit in Vergessenheit geraten. Auf Grund des schnelllebigen Alltags kommen fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder Sauerteigbrot heutzutage immer seltener auf den Tisch. Somit wird der Darm auch nicht mehr ausreichend mit guten Bakterien versorgt, was zu einer Milieuverschiebung zugunsten der schlechten Bakterien führen kann.

Von daher ist es wichtiger denn je, sich darauf zu besinnen, woher wir kommen und wieder vermehrt auf die bewährten und fermentierten Lebensmittel unserer Urahnen zurück zu greifen.

Der Königsweg der Fermentation

Die Kaskadenfermentation ist das Optimum im Bereich Nahrungsaufschluss. Bei diesem mehrstufigen Aufschlussverfahren imitieren aufeinanderfolgende Teilfermentationen das natürliche Verdauungssystem unseres Körpers.

Erster Schritt

Die frischen Zutaten werden gewaschen, zerkleinert und in einen Gärtank, einen sogenannten Fermenter, gefüllt. Dem Gemisch werden Laktobazillen (Milchsäurebakterien) hinzugefügt, die rechtsdrehende L(+)-Milchsäure erzeugen. Nach etwa zwei Tagen beginnt die erste Fermentation.

Zweiter Schritt

Nach ungefähr zwei bis drei Wochen folgt die erste Teilfermentation. Das Gärgut wird erneut zur Fermentation unter Zugabe neuer Milchsäurebakterien angesetzt. Nach diesem Prinzip folgen weitere Fermentationsstufen. So wird eine immer feinere Aufspaltung der Inhaltsstoffe erzielt.

Dritter Schritt

Alle Fermentationsfraktionen werden zusammengeführt, nochmals einem Gesamtgärungsprozess unterworfen und abschließend zentrifugiert. Die Zutaten liegen jetzt in einer einzigartigen Aufspaltung vor. Durch das schonende, spezielle Herstellungsverfahren kann auf die Verwendung von Konservierungsstoffen, chemischen Zusätzen, Zucker und Alkohol verzichtet werden.

DIE HERSTELLUNG

der REGULATESSENZ®

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Die Kaskadenfermentation wird als „Königsweg" in der Fermentationstechnologie bezeichnet.
In jahrzehntelanger Forschungsarbeit entwickelte der Apotheker Dr. Hans Niedermaier ein dreistufiges Fermentationsverfahren, welches weltweit einzigartig ist und 2004 mit dem Eintrag Nr. 1153549 patentiert wurde.

Bei diesem modernen und dynamisierenden Aufschlussverfahren nach dem Vorbild der Natur werden frische, sonnengereifte Früchte, Nüsse und Gemüse aus ökologischem Anbau in mehreren Fermentationsstufen bis auf Molekülebene aufgespalten. Dabei imitieren aufeinanderfolgende Teilfermentationen das natürliche Verdauungssystem unseres Körpers.

Durch die Kaskadenfermentation werden wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die die Pflanzen selbst
zum eigenen Schutz gegen Bakterien, Viren, Pilze, UV-Strahlung und andere Belastungen bilden,
hochkonzentriert.

Die Enzyme der pflanzlichen Ausgangsstoffe werden dabei in kleine aufgeschlossene Enzymbausteine
umgewandelt, STAMMENZYME®.
Allergie auslösende Proteine werden in nicht allergene Oligopeptide und Aminosäuren gewandelt.
Dadurch verlieren alle Zutaten (z.B. Nüsse) ihr allergenes Potential.

Mehr über die Wirkung der REGULATESSENZ® erfahren Sie hier

Was ist die REGULATESSENZ®?

 

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